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Newsmeldung



Mit Hilfe von SaaS in eine schlankere Software-Zukunft?
Donnerstag, den 28 Januar 2010


Mit Software-as-a-Service (SaaS) wird standardisierte Software in einheitlicher und damit hoch skalierbarer Form für eine Vielzahl von Nutzern über eine verteilte IT-Infrastruktur via Internet im Cloud-IT-Modus bereit gestellt.


Der Dienstleister stellt die Software bereit, betreut und betreibt sie. Der Nutzer benötigt nur noch eine Minimalausstattung: PC oder Notebook mit Internetanbindung oder ein webbrowserfähiges Endgerät.


Das Anwenderunternehmen zahlt nach dem SaaS-Ansatz in der Regel einen bestimmten Betrag je Nutzer bzw. Arbeitsplatz. Der Preis schließt neben dem Nutzungsrecht für die Software die Bereitstellung, Wartung und den Support der Software sowie den Betrieb der erforderlichen Infrastruktur ein.


Im Gegensatz zum klassischen Lizenzmodell geht das Nutzungsrecht bei SaaS jedoch nicht dauerhaft auf den Anwender über sondern ist auf eine bestimmte Dauer begrenzt. Deshalb wird SaaS auch oft als Softwaremiete oder Leasing bezeichnet.


Der wesentliche Vorteil dieses Ansatzes liegt darin, dass der Anwender sich nicht um den Betrieb der Software kümmern muss, keine entsprechende Infrastruktur beschaffen muss und den Aufwand für Weiterentwicklung sowie Betrieb der Software auf sehr viele Schultern verteiltwerden kann. Letzteres bietet einen erheblichen Spielraum für eine Senkung der Gesamtkosten für die Nutzung der Software-Infrastruktur.


Darüber hinaus bietet SaaS im Vergleich zur klassischen Software-Lizenz aufgrund des Geschäftsmodells prinzipiell mehr Flexibilität zur Anpassung des Leistungsumfangs an den Bedarf im Unternehmen.


Hauptargumente für SaaS sind vor allem die Flexibilität im Hinblick auf den Nutzungsumfang und die Nutzungsdauer, die flächendeckende Bereitstellung über das Internet, die Übernahme des Betriebsrisikos durch den Dienstleister, Kostentransparenz, hohe Datensicherheit (permanente Datensicherungen, Ausfallsicherheit, Recovery-Services) und die Unterstützung verteilter Unternehmensstrukturen wie Home Offices, mobiler Aussendienst oder mehrere Standorte. Die Gewichtung der Argumente wird sicherlich stark von der Unternehmensgröße beeinflusst. Aus der Sicht der kleineren Unternehmen spricht vor allem die Entlastung des Aufwandes für den IT-Betrieb und die Risikoübernahme durch den Anbieter, während bei den größeren Unternehmen Flexibiliät und Transparenz stärker im Vordergrund stehen.


Die Bereiche Dienstleistung, Handel und Industrie sowie Verwaltung gelten mit ihren klaren und standardisierten Aufgaben- und Ablaufstrukturen und definierten Geschäftsprozessen aus dem CRM/ERP-Umfeld als besonders geeignet für den SaaS-Ansatz.



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